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Vom Wesen der Pflanzen und dem eigenen Sein im Garten

Ein kurzer Post am Morgen …
nach einem langen Tag, einer kurzen Nacht, in der ich Obst Kuchen backen durfte, verschiedene Marmeladen einkochte und auch Früchte mit Alkohol eingelegt habe. 
Es ist der letze Juli Tag und einige Monate, in denen ich mich meinem „neuen alten Garten“ bekanntmachen konnte sind vorbei, und scheinbar mit großer farbig fruchtiger Wucht beginnt ein neuer Monat, der August und beschenkt mich/ uns mit einer Vielzahl herrlicher Früchte.
Demütig danke ich abermals Mutter Natur. Ich versuche sie hier zu „betreuen“, nicht zu domestizieren! Und nun entdecke ich überall die prallen Beeren. Lebensprall. Und all das Gartenparadies um mich herum, es gibt meinem Sein einen Sinn. Ich wünschte, es mit FreundInnen teilen zu können. Es gibt einige die leiden an Krankheit, andere sind aus der Bahn geworfen, durch die Corona Zeit. Es ging um fehlende Schulbetreuung, oder Anbindung an Jobs. Manchen fehlt Fürsorge. Anderen wird mit Abstand bewusst, in welchen schlimmen Strukturen sie sich üblich bewegen. Mir werden menschliche Verhaltensweisen bewusst. Familie, Partner, Freunde, Kollegen, Vorgesetzte. Schlimmes und Gutes. Meine eigenen. Nicht immer ist der psychische Spiegel eine nur positive Klarheit. Upps. 
Und nun die Beeren im Garten. Ich entdeckte die schwarzen, im Sonnenlicht glänzenden.


In einem Buch von Roger Kalbermatten „Wesen und Signatur der Heilpflanzen“ las ich wunderbares zu ihr. Zitat:

„ Das Wesen der Schwarzen Johannisbeere ( botanischer Name: Ribus nigrum) symbolisiert das Verlangen nach einer symbiotischem Einheit mit Gleichgesinnten. … der Ribus nigrum Typ leidet unter Polarität und Widersprüchlichkeit des Lebens…Die Wesenkräfte der Schwarzen Johannisbeere unterstützen den Menschen mit dem erwähnten Einheitsbedürfniss … „

Wunderbares Buch! Und tolle Botschaften. Wie immer meine Botschaft – es lohnt sich hinzusehen, immer und immer wieder authentisch zu sein, für sich und andere zu kämpfen, den Versuch anzustellen, Missstände aufzudecken und vielleicht einfach nur mit Freundlichkeit und Liebe in die Welt hinein zu wirken. 
Bekommt jeder was er soll? Gibt es ein Schicksal?
Ich nehme mit einem Zwinkern das Beerenobst an. Und als Botschafter für gute, ganzheitliche Dinge, weiß ich, es bedarf eigene Kraft, die man stärken muss. Also schwups das Beerenobst geerntet , eingekocht. Süßes, magisches zum verwöhnen der Seele. Oft kann man den Sommer im Glas schmecken. Und was soll ich sagen… mit einer Tonka Bohne verfeinerte ich noch die Stachelbeeren. Die Tonka gibt zusätzlich einen süßlich, warmen, etwas vanilligen Geschmack. So kommt etwas sinnlich „einhüllendes“ auf die Geschmack Rezeptoren zu. Und wie passend las ich – das in der Traumdeutung die Stachelbeere wohl für „sinnliches Verlangen“ stünde. Nunja. Ich jedenfalls schlief gut. Mit einem Lächeln beginne ich den Tag – und dem Wissen, das Wesen der Pflanzen wird mein eigenes Sein weiter „aufblühen“ lassen. Im Garten des Lebens! 

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